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NSB26 – Der große Schlussakkord. Exklusive Veranstaltungsreihe für Mitglieder der MVE e. V.

NSB26 – Der große Schlussakkord. Exklusive Veranstaltungsreihe für Mitglieder der MVE e. V.

Die letzten drei Kapitel von NSB26 beschäftigen sich deshalb mit den vielleicht unterschätztesten Risiken der gesamten Reihe. Mit Themen, die selten diskutiert werden, deren wirtschaftliche Auswirkungen jedoch schnell fünf- oder sechsstellige Größenordnungen erreichen können.

Und sie beschäftigen sich mit einer unbequemen Erkenntnis:

Nicht jede Gemeinschaft schützt ihre Mitglieder.

Nicht jedes Dokument ist das Dokument, das man zu kennen glaubt.

Und nicht jede Rechnung wird durch den Energiepreis teuer.

Veranstaltung 6 Dienstag, 08. September 2026 | 19:00 Uhr Exklusiv im Mitgliederbereich der MVE e. V.

Kapitel 16 – Die Leistungspreis-Falle

Wenn die Marge plötzlich einen technischen Namen trägt.

Eine niedrige Servicegebühr klingt fair, schlank und transparent. Genau deshalb eignet sie sich so gut als Verkaufsargument.

Doch manchmal steht die eigentliche Kostenposition nicht dort, wo der Kunde sie erwartet. Sie heißt dann nicht Servicegebühr, Provision oder Marge, sondern Leistungspreis, Leistungsentgelt oder verbrauchsabhängiges Leistungsentgelt. Das klingt technisch, fast amtlich – und wird deshalb schnell mit Netzbestandteilen verwechselt.

Dieses Kapitel zeigt, warum nicht jeder Leistungspreis ein Netzleistungspreis ist, weshalb technisch klingende Begriffe keine Kosten neutralisieren und warum jeder Preisbestandteil sauber nach Herkunft, Berechnungsgrundlage, Anpassbarkeit und Jahreswirkung geprüft werden muss. Denn die teuerste Marge ist oft die, die der Kunde nicht als Marge erkennt.

Kapitel 17 – Die Einkaufsgemeinschafts-Falle

Gemeinsam stärker? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Kaum ein Vertriebsmodell klingt sympathischer als die Einkaufsgemeinschaft.

Viele Unternehmen. Größere Mengen. Mehr Verhandlungsmacht. Bessere Preise.

Die Geschichte klingt überzeugend. Genau deshalb wird sie so häufig erzählt.

Doch wie funktionieren Einkaufsgemeinschaften tatsächlich? Wer verhandelt mit wem? Wer verdient an wem? Welche Vorteile entstehen wirklich? Und welche lediglich auf dem Papier?

Dieses Kapitel trennt wirtschaftliche Realität von Marketingversprechen und zeigt, warum Größe allein noch kein Beschaffungskonzept ist.

Kapitel 18 – Die PDF-Fälschungs-Falle

Wenn das größte Risiko nicht im Vertrag steht, sondern im Dokument selbst.

Die Digitalisierung hat Prozesse schneller gemacht.

Leider auch Manipulationen.

PDF-Dateien, Screenshots, Angebotsvergleiche, digitale Signaturen und elektronische Dokumente genießen in Unternehmen häufig einen Vertrauensvorschuss, den sie nicht immer verdienen.

Was passiert, wenn Dokumente verändert werden? Wie lassen sich Manipulationen erkennen? Welche Risiken entstehen durch unkontrollierte Dokumentenprozesse? Und warum kann ein vermeintlich kleiner Eingriff plötzlich erhebliche wirtschaftliche Folgen haben?

Dieses Kapitel behandelt einen Bereich, über den kaum gesprochen wird – obwohl er in einer zunehmend digitalen Energiewirtschaft immer wichtiger wird.

Abschließende Diskussion

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe besteht noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und die wichtigsten Erkenntnisse aus allen 18 Kapiteln gemeinsam zu diskutieren.

Das Ende der Reihe – oder erst der Anfang?

NSB26 war nie als Sammlung einzelner Anekdoten gedacht. Es geht nicht um einzelne Anbieter. Nicht um einzelne Personen. Nicht um Einzelfälle.

Es geht um Methoden.

Denn Namen wechseln. Logos wechseln. Vertriebsgesellschaften wechseln. Plattformen wechseln. Geschäftsmodelle wechseln.

Die Methoden bleiben.

Wer die Methoden erkennt, erkennt die Muster. Und wer die Muster erkennt, trifft bessere Entscheidungen.

Genau darum ging es in dieser Veranstaltungsreihe.

Nur für Mitglieder der Mittelstandsvereinigung Energie für Deutschland e. V.

Am Ende professioneller Energiebeschaffung steht nicht die Frage:

„Welcher Anbieter war der günstigste?“

Die entscheidende Frage lautet:

„Habe ich verstanden, was mir angeboten wurde, wer daran verdient und welche Risiken ich damit einkaufe?“

Wer diese Frage beantworten kann, hat aus NSB26 bereits mehr mitgenommen als viele Unternehmen in Jahren der Energiebeschaffung lernen.

Denn die teuerste Kilowattstunde ist oft nicht die mit dem höchsten Preis.

Es ist die, die unterschrieben wurde, ohne zu verstehen, wer daran verdient.