Neues von der Mittelstandsvereinigung Energie für Deutschland e. V.

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Analysen, Marktberichte, Stellungnahmen und Gespräche – an einem Ort. Vier Formate, eine Haltung: Energie- und Wirtschaftspolitik konsequent aus der Perspektive unternehmerischer Realität gedacht.

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Aktuell Pressemitteilung

MVE fordert Zulassungspflicht für energiewirtschaftliche Unternehmensberater

Während ein Steuerberater ein Staatsexamen ablegen muss, ein Rechtsanwalt jahrelang ausgebildet wird und selbst Handwerksmeister ihre Qualifikation nachweisen müssen, genügt in Deutschland für die Beratung von Unternehmen zu Energiekosten, Energiebeschaffung oder Energieinvestitionen häufig eine Visitenkarte, ein LinkedIn-Profil und ein gut klingender Titel. Wer sich morgen „Energieexperte“, „Energieberater“, „Energiemanager“ oder „energiewirtschaftlicher Berater“ nennen möchte, kann dies faktisch tun, ohne jemals eine fundierte energiewirtschaftliche Ausbildung absolviert zu haben. Für die Mittelstandsvereinigung Energie für Deutschland e. V. ist dieser Zustand nicht länger hinnehmbar.

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MVE Podcast – Energiepolitik. Energiewirtschaft. Mittelstand.

Die Energiepolitik verändert sich schneller als je zuvor. Neue Gesetze, regulatorische Eingriffe, steigende Energiekosten und internationale Entwicklungen stellen Unternehmen täglich vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wird die öffentliche Debatte häufig von Schlagworten und politischen Positionen geprägt, während die Auswirkungen auf Wirtschaft und Mittelstand vielfach zu kurz kommen.

MVE Podcast

Deutscher Energiemarkt Monatsbericht Juni 2026

Juni 2026: Die eigentliche Krise liegt nicht mehr bei Gas oder Öl – sondern im deutschen Stromsystem. Während sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten im Monatsverlauf spürbar entspannten und die Terminmärkte für Gas und Strom vergleichsweise ruhig blieben, sendete der deutsche Strom-Spotmarkt deutliche Warnsignale. Abendpreise von bis zu 665,82 EUR/MWh, eine zunehmende Flexibilitätsknappheit und steigende Systemkosten zeigen, dass sich die Herausforderungen der Energiewirtschaft grundlegend verändern. Der Monatsbericht analysiert die Entwicklung der Strom-, Gas-, CO₂- und Rohstoffmärkte, bewertet die energiepolitischen Entscheidungen und zeigt, warum Lastmanagement, strukturierte Beschaffung und professionelles Energiemanagement für Unternehmen immer wichtiger werden. Eine umfassende Analyse der Marktentwicklung im Juni 2026 und ihrer strategischen Konsequenzen für den industriellen Mittelstand.

Monatsbericht Juni 2026

Die Spitze der Bundesnetzagentur darf kein energiepolitischer Erfüllungsgehilfe werden

Die Nachfolge an der Spitze der Bundesnetzagentur wirkt auf den ersten Blick wie eine Personalie für politische Insider. Tatsächlich geht es um eine der mächtigsten Schaltstellen der deutschen Energiewirtschaft. Wer dort künftig entscheidet, beeinflusst Netzentgelte, Investitionsregeln, Netzausbau und damit die Kostenbasis von Industrie und Mittelstand. Die Personalfrage ist deshalb mehr als ein schwarz-rotes Postenpuzzle. Sie ist ein Frühindikator dafür, ob Regulierung wieder marktwirtschaftlicher wird – oder ob die Energiewendeverwaltung weiter ausgebaut wird.

Bundesnetzagentur

Wenn der angeblich freie Markt nach staatlichen Garantien ruft

Power Purchase Agreements galten lange als Beweis dafür, dass sich erneuerbare Energien auch ohne staatliche Förderung finanzieren können. Nun warnt ausgerechnet die Erneuerbaren-Branche selbst vor politischer Regulierung. Dahinter verbirgt sich ein grundlegender Widerspruch der deutschen Energiepolitik. Wenn selbst marktwirtschaftliche Instrumente staatliche Garantien benötigen, stellt sich eine unbequeme Frage.

PPA

Kabinett korrigiert das Energieeffizienzgesetz – ein erster Schritt, aber noch keine energiepolitische Wende

Lange galt das Energieeffizienzgesetz als Musterbeispiel einer immer weiter ausgedehnten Regulierung. Nun beginnt die Bundesregierung, zahlreiche Vorgaben wieder zurückzunehmen. Doch handelt es sich tatsächlich um einen grundlegenden Kurswechsel – oder lediglich um die Korrektur besonders offensichtlicher Überregulierung? Für Unternehmen entscheidet sich daran weit mehr als nur die Frage zusätzlicher Berichtspflichten.

Energieeffizienzgesetz

Die Realität holt die Wasserstoffstrategie ein

Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der künftigen Energieversorgung. Doch eine neue wissenschaftliche Untersuchung lenkt den Blick auf einen Kostenblock, der in der politischen Debatte häufig ausgeblendet wird. Nicht allein die Herstellung des Energieträgers entscheidet über seine Wirtschaftlichkeit. Gerade Transport und Speicherung könnten sich als entscheidender Bremsfaktor für wasserstoffbetriebene Kraftwerke erweisen.

Wasserstoff

CBAM bekämpft die Folgen einer Politik, deren Grundlagen selbst umstritten sind

Der europäische CO₂-Grenzausgleich sollte Wettbewerbsnachteile beseitigen und den Industriestandort Europa stärken. Heute fordert ausgerechnet die Deutsche Industrie- und Handelskammer tiefgreifende Korrekturen. Dahinter steht nicht nur eine Debatte über Bürokratie, sondern über die grundsätzliche Logik europäischer Klima- und Industriepolitik. Je komplexer die Regulierung wird, desto deutlicher stellt sich die Frage, ob sie ihr ursprüngliches Ziel überhaupt noch erreicht.

CBAM

Industriepolitik braucht keine Prozentvorgaben – sondern wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen

Europa hat erkannt, dass seine industrielle Basis schrumpft. Doch bereits über den ersten konkreten Zielwert entsteht erheblicher Streit. Die Mitgliedstaaten wollen keine verbindliche 20-Prozent-Vorgabe akzeptieren. Dahinter verbirgt sich weit mehr als eine Diskussion über eine Zahl – es geht um die grundsätzliche Frage, ob industrielle Stärke politisch verordnet werden kann.

Wirtschaftspolitik

Die AKW-Debatte zeigt das eigentliche Problem: Deutschland hat gesicherte Leistung politisch vernichtet

Die Betreiber sagen, was die Politik lange vermeiden wollte: Die stillgelegten deutschen Kernkraftwerke lassen sich praktisch nicht mehr zurückholen. Doch damit ist die Debatte nicht erledigt. Im Gegenteil: Die Irreversibilität des Rückbaus zeigt, wie weitreichend energiepolitische Entscheidungen werden, wenn sie gesicherte Leistung aus dem System nehmen. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr, ob alte AKW kurzfristig zurück ans Netz können. Die eigentliche Frage lautet, warum Deutschland strategische Optionen ohne belastbaren Ersatz aufgegeben hat.

Atomkraft

Der Methan-Streit offenbart Europas energiepolitisches Grundproblem

Der Streit über die EU-Methanverordnung wirkt auf den ersten Blick wie eine technische Detailfrage des Umweltrechts. Tatsächlich geht es jedoch um weit mehr als zusätzliche Berichtspflichten für Gasimporte. Erstmals prallen innerhalb der Bundesregierung Versorgungssicherheit und europäische Regulierungsambitionen offen aufeinander. Die eigentliche Frage lautet längst nicht mehr, ob Methan reduziert werden soll, sondern welchen Preis Europa bereit ist, für seine regulatorischen Ansprüche zu zahlen.

Methan

Der Klimasozialfonds bekämpft die Folgen einer Politik, deren Ursachen er nicht beseitigt

Mit dem Klimasozialfonds verspricht Europa, die sozialen Folgen steigender CO₂-Preise abzufedern. Milliarden Euro sollen künftig vor allem in den Gebäudesektor fließen und den Heizungstausch fördern. Doch je genauer man das System betrachtet, desto deutlicher wird ein grundlegender Widerspruch. Muss ein Staat die Folgen seiner eigenen Regulierung immer umfangreicher subventionieren, stellt sich eine andere Frage: Liegt das eigentliche Problem vielleicht nicht bei den Bürgern, sondern beim politischen Instrument selbst?

Klimapolitik

Elektrifizierung ersetzt keine Energiepolitik

Europa setzt künftig noch stärker auf Strom. Gebäude, Verkehr und Industrie sollen elektrifiziert werden, um fossile Energieträger schrittweise zu ersetzen. Doch hinter diesem ambitionierten Vorhaben verbirgt sich weit mehr als ein technischer Umbau einzelner Anwendungen. Die eigentliche Frage lautet, ob Europa damit ein robusteres Energiesystem schafft – oder seine Abhängigkeit von einer einzigen Infrastruktur immer weiter vergrößert.

Elektrifizierung
— Über die Formate

Vier Formate.
Ein Anspruch.

Klartext

Klartext bündelt die publizistische Arbeit des MVE in einem Index. Statt vier separater Kanäle gibt es einen Ort – und vier klar gekennzeichnete Formate, zwischen denen sich frei filtern lässt.

Analyse
Energie- & Wirtschaftspolitik

Systematische Einordnungen aktueller Entwicklungen – mit Fokus auf realwirtschaftliche Auswirkungen für Unternehmen.

Marktbericht
Energiemarktberichte

Wöchentliche und monatliche Analysen zu Preisentwicklungen, Fundamentaldaten und Handlungsperspektiven.

Podcast
Klartext im Gespräch

Aktuelle Themen, klare Worte, direkte Einordnung – kompakt, nachvollziehbar und mit klarer Haltung.

Pressemitteilung
Stellungnahmen des Verbands

Offizielle Positionierungen des MVE e. V. zu Gesetzesvorhaben, Konsultationen und energiepolitischen Debatten.